Mit dem Beschluss der Bundesregierung vom 28. Oktober 2020 und den damit verbundenen "Lockdown Light" bezüglich der Corona-Pandemie hat der TTVN folgenden Beschluss gefasst. Hier der Bericht aus dem Newsletter des TTVN:


Das Präsidium als TTVN-Entscheidungsgremium gemäß WO A 1 hat in seiner Sitzung am 28.10.2020 beschlossen, den Spielbetrieb im Zuständigkeitsbereich des TTVN vom 30.10.- 31.12.2020 zu unterbrechen. Dies bedeutet: Punktspiele, Pokalspiele, weiterführende und offene Turniere, TTVN-Races sowie Ortsentscheide der mini-Meisterschaften finden bis zum Jahresende nicht mehr statt.

Durch den aktuellen Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie ist zudem der Trainingsbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen bis 30.11.2020 untersagt.

TTVN-Präsident Heinz Böhne: „Nicht nur aufgrund der Entscheidung auf Bundesebene war die Unterbrechung des Spielbetriebes alternativlos, auch in unseren Vereinen haben wir in den letzten Tagen zunehmend große Unsicherheiten verspürt.“

Die Unterbrechung des Punktspielbetriebes wirft verschiedene Fragen auf. So ist zu klären, ob der Spielbetrieb im kommenden Jahr in Form einer „Einfachrunde“ weitergeführt wird oder ob eine Verlängerung der Hinrunde oder gar der Saison erfolgt. Auch Fragen zur Wertung (Auf- und Abstieg) sind zu klären. Dazu erläutert Dr. Dieter Benen (Vizepräsident Wettkampfsport im TTVN): „Zur Klärung dieser Fragen werden wir uns die nötige Zeit nehmen und zunächst einmal den aktuellen Stand analysieren, um dann in unseren Gremien und in enger Abstimmung mit unseren Bezirks-, Kreis- und Regionsverbänden sowie dem Deutschen Tischtennis-Bund eine Entscheidung herbeizuführen. Diese wird voraussichtlich im Dezember bekannt gegeben. Wir hoffen, dass wir bis dahin etwas mehr Klarheit haben, wie es mit dem Sportbetrieb im Jahr 2021 weitergehen könnte.“

Die Tischtennis - Saison 2020 / 2021 startet, jedoch mit Einschränkungen aufgrund der weiter anhaltenden Corona-Pandemie.

Der TTVN hat für die kommende Punktspielserie spezielle Bestimmungen festgelegt. Auch die damit verbundene Erhebung personenbezogenen Daten der Teilnehmer von Punktspielen wurde vom TTVN entsprechend geregelt.


Weitere Info´s gibt es hier:

Bestimmungen zur Duchführung von Mannschaftskämpften -> klick!

Kontakterhebungsbogen bei Punktspielen -> klick!

als Download auf TTKV - Seite -> klick!

Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) und seine Landesverbände (LV) zogen angesichts der fortdauernden Corona-Krise am 1. April die Reißleine und erklärten die Spielzeit 2019/2020 bundesweit für beendet (siehe Pressemitteilung des TTVN vom 01.04.2020 -> klick! ).

Als Abschlusstabelle wird die zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung der Spielzeit (im TTVN geschah dies am 13. März) gültige Tabelle gewertet. Ein Nachteil dieser Regelung: Die unterschiedliche Anzahl von absolvierten Mannschaftskämpfen.

Um dem ein Stück weit entgegenzuwirken, haben das TTVN-Präsidium und das Ressort WO/AB am 14.04.2020 die folgende Härtefallregelung beschlossen:

Für Mannschaften, die aufgrund der Abschlusstabelle vom 13.03.2020 nicht aufsteigen dürfen, also unterhalb von Platz 2 (bei den Senioren: 1) stehen, und solche, die die Klasse nicht halten können, also unterhalb von Platz 8 (bei den Senioren: 6) stehen, darf ihr Verein bis zum 30.04.2020 einen Härtefallantrag an die Geschäftsstelle des TTVN stellen.

Für die Entscheidung über den Härtefallantrag wird ausschließlich eine modifizierte Abschlusstabelle herangezogen. Diese wird aus der Abschlusstabelle vom 13.03.2020 gebildet, indem alle Mannschaften nicht nach Pluspunkten und ggf. Minuspunkten gereiht werden, sondern nach dem Quotienten aus Pluspunkten geteilt durch die ausgetragenen Mannschaftskämpfe. Bei Gleichheit dieses Quotienten erhalten alle Mannschaften mit dem gleichen Quotienten den gleichen Tabellen­platz. Wenn eine Mannschaft dann – im Gegensatz zur Abschlusstabelle vom 13.03.2020 – auf einem Aufstiegs- oder Nichtabstiegsplatz (inklusive Relegationsplätze/siehe 4.) steht, wird dem Antrag ihres Vereins entsprochen. Es resultiert allerdings keine Verpflichtung, in der Vereinsmeldung die per erfolgreichem Härtefallantrag zugestandene Liga tatsächlich in Anspruch zu nehmen.

Mit dieser Regelung wird die unterschiedliche Anzahl von Mannschaftskämpfen berücksichtigt, die die Mannschaften bis zum Zeitpunkt der Beendigung der Punktspiele am 13.03.2020 ausgetragen haben. Sie zielt dabei nicht auf die absolut gewonnenen Tabellenpunkte ab, sondern auf das Verhältnis dieser Punkte zu den durchgeführten Mannschaftskämpfen. Auf diese Weise sollen Teams mit weniger Mannschaftskämpfen als die direkten Konkurrenten bei der Berechnung des Tabellenstandes nicht benachteiligt werden.

Die niedersächsische Landesregierung hat entschieden, dass ab dem 25. Mai auch die Hallensportarten wieder mit dem Trainingsbetrieb beginnen können.

TTVN-Präsident Heinz Böhne begrüßt diesen wichtigen Schritt für den TT-Sport und erklärt: „Wir freuen uns, dass die Tischtennisspielerinnen und Spieler nach mehr als zweimonatiger Pause endlich wieder ihrem Hobby nachgehen können, wenn auch mit gewissen Einschränkungen. Unsere Vereine müssen jetzt vor Ort dafür sorgen, dass der Trainingsbetrieb unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln funktioniert. Das vom Deutschen Tischtennis Bund entwickelte „Schutz- und Handlungskonzept“ bietet dafür einen guten Orientierungsrahmen. Nur wenn es gelingt, diese Voraussetzungen zu schaffen, wird das gelingen. Dazu muss auch jeder einzelne seinen Beitrag leisten.“ Auch wenn die Rahmenbedingungen zunächst ungewohnt sein werden, freuen sich viele unserer Aktiven nach über zweimonatiger Pause wieder zum Schläger greifen zu dürfen. Die Devise lautet deshalb: „Besser so als gar nicht spielen“."

Hier die Pressemitteilung des TTVN vom 01.04.2020:

Informationen zum Spielbetrieb – Abbruch der Saison 2019/20:

Wir befinden uns derzeit alle gemeinsam in einer schwierigen Situation und keiner vermag vorher zu sagen, wie die Entwicklung in den nächsten Monaten verlaufen wird. In einer Telefonkonferenz am gestrigen Dienstagabend haben sich der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) und seine Landesverbände (LV) auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt, um rechtzeitig Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen. Demnach ist die Spielzeit 2019/2020 für den Mannschaftsspielbetrieb in ganz Deutschland von der untersten Kreisklasse bis zur Bundesliga inkl. Pokal- und Relegationsspielen mit sofortiger Wirkung beendet.

Das Präsidium des TTVN hat in enger Abstimmung mit den betroffenen Ressortleitern für den Punktspielbetrieb in Niedersachsen folgende Regelung zur Wertung der Saison 2019/2020 beschlossen:

• Die Spielzeit 2019/2020 wird mit Wirkung vom 13.03.2020 für beendet erklärt. Es werden weder noch ausstehende Mannschaftskämpfe noch   Relegationsrunden dieser Spielzeit zur Austragung kommen.
• Die aktuelle Tabelle (Stand: 13.03.2020) wird zur Abschlusstabelle erklärt. Anhand dieser Tabelle werden Auf- und Abstieg geregelt.
• Da es keine Relegationen geben kann, werden alle potentiellen Relegationsteilnehmer zu Siegern der Relegation erklärt. Das bedeutet, dass alle Tabellenzweiten die höhere Spielklasse angeboten bekommen und alle Tabellenachten in ihrer bisherigen Gruppe bleiben können.
• Im Rahmen der Vereinsmeldung kann dann jeder Verein entscheiden, ob er die angebotenen Spielklassen in Anspruch nehmen möchte.
• Die Fristen für die Vereins- und Mannschaftsmeldung bleiben unverändert, ebenso die Wechselfrist.

Vizepräsident Dr. Dieter Benen erklärt dazu: „Wir im TTVN haben uns dabei von der Tatsache leiten lassen, dass im Durchschnitt bereits ca. 85 % aller Spiele in den einzelnen Gruppen sportlich einwandfrei durchgeführt worden sind und diese große Anzahl an Ergebnissen bei der Wertung berücksichtigt werden sollte.“

Somit gibt es jetzt für alle Spielklassen und Gruppen in Niedersachsen von der Verbandsliga bis zur untersten Kreisklasse eine einheitliche klare Regelung.

Gerne möchten wir den bundesweiten Entscheidungsprozess näher erläutern:
• Im ersten Schritt wurden zahlreiche konstruktive Vorschläge und Ansätze zu Szenarien bzw. Auswirkungen des ausgesetzten bzw. eingestellten Spielbetriebs 2019/2020 sowie damit verbundener Folgewirkungen von den LV bzw. den DTTB-Gremien eingereicht und zusammengestellt.
• Diese Ansätze/Szenarien wurden von einer Gruppe aus LVs-/Regions- und DTTB-Vertretern auch unter Berücksichtigung der juristischen Komponente gesichtet und die Modelle/Lösungen identifiziert, die als mögliche bundesweite Lösungen in Betracht kommen.
• In gemeinsamer Telefonkonferenz der LV mit DTTB-Vertretern wurden dann am gestrigen Dienstagabend (31.3.20) obige in den LV und dem DTTB zum Einsatz kommende Wertung der Spielzeit 2019/2020 gemeinsam abgestimmt.

Präsident Heinz Böhne stellt fest: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Entscheidungen nicht alle unsere Vereine und Mannschaften zufrieden stellen werden. Es wird Fälle geben, in denen die getroffene Regelung ungerecht erscheinen mag. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass diese klare und transparente Lösung von allen akzeptiert und getragen wird. Es war uns wichtig, dass unsere Vereine frühestmöglich Planungssicherheit erlangen für eine Saison 2020/21, von der wir noch nicht wissen, ob und wann sie beginnt.“

Es stehen große Herausforderungen vor uns und wir möchten uns gemeinsam mit unseren Vereinen darauf konzentrieren, diese coronabedingte Krise bestmöglich zu meistern.

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Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf www.tischtennis.de