- Antrag sorgt für Diskussion -

AMMERLAND Werden die Begegnungen in der in der 1. bis 3. Tischtennis-Kreisklasse künftig mit nur noch 4-er-Mannschaften anstatt der bisher sechs Spieler pro Team gespielt? Diese Frage wurde bei der Jahreshauptversammlung des Tischtennis-Kreisverbandes Ammerland besprochen. Der kontrovers diskutierte Antrag zum künftigen Spielsystem in den Kreisklassen bildete dabei den Schwerpunkt der Veranstaltung.

Zunächst jedoch verlief die alljährliche Zusammenkunft der Vereinsvertreter harmonisch und komplikationslos. Alle Vorstandsposten konnten, anders als in den Vorjahren, besetzt werden. So wurden Ralf Kobbe (1. Vorsitzender), Frank Hoopmann (Kassenwart), Rudi Albrecht (Sportwart) und Geert Addicks (Pressewart) in ihren Ämtern bestätigt. Für den scheidenden Jugendwart Rainer Nowak, der nach 19-jähriger Vorstandstätigkeit mit einem Präsentkorb verabschiedet wurde, rückt Claudia Fust vom TuS Spohle in den Vorstand auf. Damit hofft man, den rückläufigen Zahlen bei den Jugendmannschaften und auch den Aktiven, entgegentreten zu können.

Dieser Aspekt stand schließlich auch im Mittelpunkt eines Antrages, den der TuS Ofen in die Veranstaltung eingebracht hatte. Werden die Spiele in der 1. – 3. Kreisklasse bislang als 6-er-Mannschaften ausgetragen, regten die Ofener einen Wechsel zu 4-er-Teams an. Nach einigen Diskussionen und Abstimmungen einigte sich die Versammlung schließlich darauf, den Punkt zu vertagen, um ein Meinungsbild aus den Abteilungen einzuholen. Am 27. August kommt man daher erneut zusammen, um endgültig den ab der Saison 2020/2021 gültigen Modus zu beschließen.

Quelle: NWZ vom 12. Juni 2019 (Geert Addicks)